Short Description
Das Gasanalysesystem AO2000 dient der kontinuierlichen Messung und Überwachung gasförmiger Stoffströme. Es ermöglicht die gleichzeitige Bestimmung mehrerer Gaskomponenten in komplexen Gasgemischen und wird insbesondere in Forschungs- und Prozessumgebungen eingesetzt, in denen eine präzise und zuverlässige Gasanalytik erforderlich ist.
Das System basiert auf verschiedenen physikalischen Messprinzipien, die je nach Anwendungsfall kombiniert werden können. Dazu zählen unter anderem die Infrarot-Absorptionsmessung zur Bestimmung von CO, CO₂ und CH₄, paramagnetische Messverfahren für O₂ sowie die Messung der Wärmeleitfähigkeit zur Analyse von H₂.
Das AO2000-System ist für den kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Gaszusammensetzungen. Es kann in Labor- und Technikumsanlagen integriert werden.
Contact Person
David Scheiblehner
Research Services
• Kontinuierliche Analyse von Mehrkomponentengasen (z. B. H₂, CH₄, CO, CO₂, O₂)
• Quantitative Bestimmung von Gaszusammensetzungen in Echtzeit
• Bilanzierung von Stoffströmen und Reaktionsumsätzen
• Analyse der Reaktionskinetik
• Integration der Gasanalytik in bestehende Versuchs- und Prozessanlagen
• Datenauswertung und Interpretation im Kontext metallurgischer und thermochemischer Prozesse
• Unterstützung bei Experimenten zur Methanpyrolyse und anderen Hochtemperaturprozessen
• Bestimmung von Wasserstoffausbeuten und Methanumsetzungsraten
• Identifikation von Nebenprodukten
Methods & Expertise for Research Infrastructure
Mit dem Gasanalysesystem AO2000 werden kontinuierliche und quantitative Analysen von Mehrkomponentengasen durchgeführt. Die eingesetzten Messmethoden ermöglichen die parallele Bestimmung zentraler Gaskomponenten wie H₂, CH₄, CO, CO₂ und O₂ unter definierten Prozessbedingungen.
Am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben besteht umfassende Expertise in der Auswertung und Interpretation von Gasanalysedaten im Kontext metallurgischer und thermochemischer Prozesse. Die Analytik wird zur Bestimmung der Reaktionskinetik, der Stoffumsätze und der Prozesswirkungsgrade eingesetzt. Durch die kontinuierliche Messung lassen sich zeitabhängige Konzentrationsverläufe erfassen und dynamische Prozesszustände analysieren.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anwendung der Gasanalytik in Hochtemperaturprozessen, einschließlich der Methanpyrolyse in flüssigen Metallen. Dabei werden die Konzentrationen der Hauptkomponenten genutzt, um Umsetzungsraten, Wasserstoffausbeuten sowie Nebenreaktionen zu bestimmen und zu bewerten.
Die Kombination aus modularer Gasanalytik und werkstoffwissenschaftlicher sowie verfahrenstechnischer Expertise ermöglicht eine fundierte Prozessanalyse und unterstützt die Entwicklung und Optimierung komplexer Reaktionssysteme.
Allocation to research infrastructure
Ergänzend gelten die betriebsinternen Sicherheits- und Betriebsanweisungen (werden projektbezogen bereitgestellt).
