Kurzbeschreibung
In dem Entwicklungs- und Test-Labor interaktiver Anwendungen befinden sich eine große Anzahl an unterschiedlichen Endgeräten.
Ausstattung
Der Raum bietet neueste Hardware und Software in den folgenden Bereichen:
o) Virtual und Augmented Reality
o) Interaktive Installationen
o) Webprogrammierung
o) Mobile-Web und -Native
o) Mikrocontroller
Das Labor ist mit leistungsstarken Rechnern ausgestattet, welche den modernen Anforderungen von VR/AR, sowie Künstlicher Intelligenz (KI) gerecht werden. In der Mitte befindet sich eine große Freifläche, in welcher ungehindert VR-Applikationen ausgetestet werden können. Entsprechende Endgeräte werden durch den Equipment Verleih zur Verfügung gestellt.
Usability- und Beratungslabor:
Das Usability Lab dient der Untersuchung von Benutzerfreundlichkeit und Nutzerverhalten in verschiedenen Anwendungsbereichen. Es besteht aus zwei Räumen, die durch eine einseitige Spiegelwand getrennt sind:
o) einem Testraum, in dem Proband*innen untersucht werden,
o) und einem Beobachtungsraum zur Analyse der Testsituation.
So können Tests und Gespräche durchgeführt werden, ohne dass sich die Teilnehmer*innen dabei beobachtet fühlen.
Ansprechperson
Klaus Temper
Research Services
Labor für Interaktive Medien:
Studierende finden im Labor vor allem eine große Anzahl an unterschiedlichen Endgeräten vor. Das Schlagwort „Interaktivität“ beschränkt sich hier nicht nur auf PCs, sondern bezieht sich auch auf eine große Anzahl von Geräten. Eine vollständige Testpalette aktueller aber auch weitverbreiteter älterer Smartphones und Tablets sowie "Smart Watches" steht ebenso wie ein Interactive-TV, diverse interaktive A/V-Geräte, ein Interactive Smart-Board, zwei Multitouch-Tables mit 42“ bzw. 50“ Größe, sowie fünf Multitouch-Monitore zur Verfügung. Die Geräte kommen in zahlreichen studentischen und wissenschaftlichen Projekten zum Einsatz.
Eine vollständige multimediale Ausrüstung auf jedem der zwanzig gut gerüsteten Arbeitsplätze ermöglicht es, uneingeschränkt Ideen zu verwirklichen. Auf den Geräten sind die wichtigsten Kreativ- und Entwicklungswerkzeuge für Programmierung, Usability-Engineering und Grafikdesign installiert. Sechs Arbeitsplätze sind zusätzlich mit farbechten Monitoren ausgestattet und für digitale Bildverarbeitung optimiert. Alle PC-Systeme verfügen über die entsprechende Hardwareausstattung und vom Tisch aus erreichbare Anschlüsse für gängige Virtual Reality Systeme.
Usability- und Beratungslabor:
Das Usability- und Beratungslabor wird von allen drei Bereichen der FH genutzt. Im Studiengang Medientechnik stehen Usability Tests von Software-Entwicklungen und Websites im Vordergrund, während wirtschaftliche Studiengänge den Raum nutzen, um z. B. die Wirkung von Werbungen zu analysieren, oder soziale Zweige Beratungsgespräche durchzuführen, aufzuzeichnen und zu analysieren.
Um diese Anforderungen umzusetzen, besteht das Labor aus zwei Räumen, die durch eine verspiegelte Wand voneinander getrennt sind. So können ungestört Gespräche durchgeführt werden, ohne dass sich die TeilnehmerInnen beobachtet fühlen. Von außen steuerbare Kameras ermöglichen ein genaues und unauffälliges Beobachten. Neben einem Büroarbeitsplatz steht eine gemütliche Wohnzimmer-ähnliche Einrichtung zur Verfügung. Das gewährleistet ein neutrales Umfeld für unterschiedliche Testszenarios, in dem sich die ProbandInnen wohlfühlen. Webseiten und Applikationen werden hierin von unbeteiligten Personen auf ihre Verwendbarkeit getestet. Dafür steht die Software „Morae“ zur Verfügung, welche zusätzlich auch mobil eingesetzt werden kann. Ergänzt wird das System sowohl durch eine stationäre Eye-Tracking-Solution zum Testen von Applikationen und Webseiten am PC als auch durch ein mobiles Eye-Tracking-System (Eyetracking-Brille), welches für die Werbewirksamkeitsforschung, aber auch zum Testen mobiler Applikationen, eingesetzt wird. Eine fest installierte HTC Vive Pro ermöglicht auch die Usability in Virtual Reality Anwendungen zu analysieren. Für haptische Tests steht ein 3D-Drucker zur Verfügung, der es ermöglicht Prototypen von Gehäusen oder Bedienelementen angreifbar zu machen. Basierend auf der iMotions-Plattform können einen Daten (von Sensoren, Videodaten, Eyetracking, etc.) kombiniert und für Verhaltensforschung herangezogen werden.
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Labor für Interaktive Medien:
Das Labor versteht sich als „Bastelstube“ im Bereich der Entwicklung. Zur Ausstattung gehören daher 23 High-End PCs, mehrere Multitouch-Tables, sowie einige Multitouch- und farbechte Monitore. Auf Softwareseite stehen diverse Programme zur Verfügung, welche die verschiedensten Bereiche abdecken.
Usability- und Beratungslabor:
Das Labor bietet eine spezialisierte Infrastruktur für Verhaltens‑, Usability‑ und Wirkungsforschung und wird insbesondere für Usability‑, User‑Experience‑ und Werbewirksamkeitstests eingesetzt. Mithilfe von Eye‑Tracking‑Technologie und der Forschungssoftware iMotions werden Blickbewegungen sowie physiologische Parameter wie die Galvanische Hautreaktion (GSR) erfasst und ausgewertet. Dadurch können emotionale Reaktionen, Stresslevel und Aufmerksamkeit objektiv analysiert werden.
Ein Fahrsimulator mit Lenkrad und Pedalen ermöglicht realitätsnahe Tests von mobilen Anwendungen in ablenkungsreichen Szenarien. Zusätzlich wird das Labor für die Übung und Durchführung von Beratungs‑ und Gesprächssituationen (z. B. Ernährungs‑, Sucht‑ oder Patientengespräche) in Forschung und Lehre genutzt. Die Kombination aus Büro‑ und wohnzimmerähnlicher Umgebung schafft realistische und komfortable Testszenarien für Proband*innen.
Die Laborbetreuung verfügt über umfassende Erfahrung in User Research, Verhaltensanalyse und experimentellen Testdesigns. Ein professionelles Audio‑, Video‑ und Bildschirmaufzeichnungssystem sowie zwei getrennte Räume mit einseitig verspiegelter Wand ermöglichen strukturierte Beobachtung und Auswertung. Darüber hinaus wird das Labor regelmäßig für Lehrveranstaltungen in Kleingruppen bis zu 18 Personen eingesetzt.
