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Großgerät

Germanium-Detector BROAD ENERGY

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Universität Salzburg

Salzburg | Website

Open for Collaboration

Kurzbeschreibung

Der Germaniumdetektor BROAD ENERGY (Hersteller: Mirion Technologies, Modell: BE5030P) ist ein Reinstgermaniumdetektor für die gammaspektrometrische Analyse und verfügt über ein Karbon-Eintrittsfenster. Er deckt einen Energiebereich von 3 keV bis 3 MeV ab und ist insbesondere für den Bereich von 3 keV bis 662 keV optimiert. Der Detektor besteht aus einem Germaniumkristall mit einer aktiven Fläche von 5000 mm², einem Durchmesser von 80 mm und einer Dicke von 30 mm.

Aufgrund seiner Geometrie eignet sich der Detektor besonders für detektornahe Messanordnungen, wie beispielsweise Messungen an Filtern oder flachen Probenbehältern wie Kulturschalen, deren maximaler Durchmesser 70 mm nicht überschreiten sollte. Darüber hinaus zeichnet sich der Detektor durch einen sehr niedrigen Leerwert aus.

Ansprechperson

Amtsdirektor Mag. Dr. Alexander Hubmer

Research Services

Gammaspektrometrische Analysen

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Messung von künstlichen und natürlichen Gamma-Radionukliden in allen Arten von Medien. Durchführung von Forschungsprojekten und gegebenenfalls Auftragsmessungen. Proben für die Gammaspektrometrie können z.B. Boden-, Vegetations-, Sediment-, Lebensmittel-, Pilz-, Asche-, Gesteins-, Filter- oder Wasserproben sein. Vor der Messung müssen die Proben entsprechend aufbereitet werden. Dazu gehören je nach Probenart Arbeitsschritte wie Sieben, Mörsern, Trocknen, Wiegen, Homogenisieren, Eindampfen oder Verschweißen. Anschließend werden sie in Messgeometrien unterschiedlicher Volumina (20 cm³ bis 1000 cm³) abgefüllt und auf dem Germaniumdetektor Broad Energy gemessen. Als Messergebnis erhält man die Aktivität der in der Probe enthaltenen Gamma-Radionuklide in Becquerel (Bq). Durch seine spezielle Konstruktion ist der Broad-Energy-Detektor besonders gut geeignet, niederenergetische Radionuklide wie Blei-210 (Pb-210), Americium-241 (Am-241) oder Thorium-234 (Th-234) nachzuweisen.

Zuordnung zur Forschungsinfrastruktur

Radiologisches Messlabor [RMLS]

Nutzungsbedingungen

Bitte kontaktieren Sie uns unter science.plus@plus.ac.at, oder kontaktieren Sie direkt die/den FI-Verantwortliche/n.

Kooperationspartner

Magistrat Salzburg, 05/02 - Bau- und Feuerpolizeiamt
Landesregierung Salzburg
Fachbereich Chemie und Physik der Materialien, Universität Salzburg
Fachbereich Biowissenschaften und Medizinische Biologie, Universität Salzburg
Universität Wien, Institut für Geologie
Universität Innsbruck, Core Facility für wissenschaftliche Bohrkernanalyse
UiT The Arctic University of Norway, Tromsø
Eawag, Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz, Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, Dübendorf
University of Oxford, Oxford

Referenzprojekte

ERC Advanced MEMELAND,
Grant Agreement No 101166850
2025
Europäischer Forschungsrat (ERC)


DANSER
Grant Agreement No 101157942
2025
HORIZON-MISS-2023-OCEAN-01

Kontakt

Amtsdirektor Mag. Dr. Alexander Hubmer
Fachbereich Umwelt und Biodiversität
066280445718
alexander.hubmer@plus.ac.at
https://www.plus.ac.at/umwelt-und-biodiversitaet/

Standort

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