Kurzbeschreibung
Die Diathek umfasst 51 Diaschränke mit Kapazitäten zwischen 4.000 und 12.000 Stück. Der Bestand beläuft sich auf ca. 180.000 Dias sowie Diaprojektoren und Betrachtungsgeräte für Diapositive. Die Dias sind geordnet nach Epochen, Gattungen, Künstlern. Ortsfeste Denkmäler bzw. Architektur sind soweit möglich nach Künstlern, ansonsten topografisch sortiert. Hinzu kommt ein Bestand, der nach ikonografischen Motiven geordnet ist. Jedes Dia ist entsprechend beschriftet.
Ansprechperson
Univ.-Prof. Dr. Matthias Weiß
Research Services
Erforschung historischer Wahrnehmung von Kunstwerken und Architektur; Erforschung eines Teils der Bildungsgeschichte; Erforschung der Vermittlung von Kunstgeschichte an Universitäten; Erforschung eines Werkekanons der Kunstgeschichte.
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Die Diathek diente früher der Lehre und Forschung. Mittlerweile ist sie selbst zum Gegenstand der Forschung geworden. Die Diathek stellt Bildmaterial zur Verfügung, das in anderer Form mitunter nicht mehr vorhanden ist. Die Dias sind wertvolle Zeugnisse der Kunstgeschichte, da sie die Geschichte der Wahrnehmung von Kunst, von Forschungsinteressen und thematischen Konjunkturen dokumentieren. Zudem liegen einige der durch die Dias bewahrten Werke bzw. deren Zustand in besserer optischer Qualität als in Digitalisaten vor. Die Diasammlung ist zugleich auch Zeugnis des Sammelns von Kunstabbildungen. Die Auswahl der Werke bildet die Geschichte der Lehre an der Universität Salzburg ab, ist also ein Teil der Geschmacksgeschichte und damit eine wichtige Quelle zur Erforschung der Bildungsgeschichte. Selbst die Beschriftungen der Dias sind Teil dieser Dokumentation, dieses Stücks Wissenschaftsgeschichte.
