Kurzbeschreibung
Kurzbeschreibung Forschungsinfrastruktur – ZEISS Elyra 7 Super-Resolution Mikroskopiesystem
Das ZEISS Elyra 7 ist ein hochauflösendes Fluoreszenzmikroskopsystem zur strukturellen und funktionellen Analyse biologischer Proben unterhalb der klassischen Beugungsgrenze. Das System kombiniert strukturierte Beleuchtungsmikroskopie (SIM) mit Einzelmolekül-Lokalisationsmikroskopie (SMLM) und ermöglicht damit eine laterale Auflösung bis in den Bereich von ca. 100 nm (SIM) bzw. 20–30 nm (SMLM), abhängig von Probe und Markierung.
Das System ist für die Untersuchung fixierter und lebender Zellen geeignet. SIM erlaubt schnelle Mehrkanal- und 3D-Aufnahmen bei vergleichsweise geringer Phototoxizität und eignet sich insbesondere für dynamische Prozesse in lebenden Zellen. SMLM ermöglicht hochauflösende Analysen einzelner Fluorophore und die quantitative Untersuchung molekularer Verteilungen, Clusterbildung und Proteinorganisation.
Die Anlage umfasst hochstabile Laseranregung, empfindliche sCMOS-Detektion, präzise Temperatur- und Umgebungssteuerung sowie Softwaremodule zur Rekonstruktion, Driftkorrektur und quantitativen Auswertung. Das System unterstützt Mehrfarbenexperimente und die dreidimensionale Rekonstruktion zellulärer Strukturen.
Die Forschungsinfrastruktur wird für Anwendungen in Zellbiologie, Biophysik und molekularer Medizin eingesetzt, insbesondere zur Analyse subzellulärer Organisation, Proteininteraktionen, Zytoskelettarchitektur und mechanobiologischer Prozesse.
Ansprechperson
Verena Ruprecht
Research Services
Research Services
Derzeit werden keine standardisierten Research Services angeboten.
Bei Interesse an einer Nutzung der Forschungsinfrastruktur im Rahmen kooperativer Projekte oder externer Anfragen wird um direkte Kontaktaufnahme gebeten.
Ansprechperson: Prof. Verena Ruprecht
(Institut für Zoologie, Universität Innsbruck)
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur – ZEISS Elyra 7
Mit dem ZEISS Elyra 7 werden strukturierte Beleuchtungsmikroskopie (SIM) und Einzelmolekül-Lokalisationsmikroskopie (SMLM) zur hochauflösenden Analyse zellulärer Strukturen und molekularer Organisation eingesetzt. Die Anlage wird sowohl für Live-Cell-Experimente als auch für hochauflösende Untersuchungen fixierter Proben genutzt.
Die methodische Expertise umfasst die Entwicklung und Optimierung von Protokollen für Mehrfarben-SIM, 3D-SIM und quantitative SMLM-Experimente, einschließlich Driftkorrektur, Rekonstruktionsvalidierung und artefaktfreier Bildanalyse. Besondere Erfahrung besteht in der nanoskaligen Analyse von Zytoskelettstrukturen, subzellulären Kompartimenten und Proteinverteilungen sowie in der quantitativen Untersuchung von Clustering- und Organisationsmustern auf Einzelmolekülebene.
Die Betreuer verfügen über umfassende Erfahrung in quantitativer Bildanalyse, statistischer Auswertung und biophysikalischer Interpretation hochauflösender Bilddaten. Dies schließt die Implementierung maßgeschneiderter Auswertungsroutinen (z.B. Clusteranalysen, räumliche Verteilungsanalysen, Korrelationen mit mechanischen Parametern) sowie die Integration der Mikroskopiedaten in experimentelle Ansätze der Zellbiologie, Mechanobiologie und molekularen Biophysik ein.
Die Forschungsinfrastruktur wird regelmäßig in interdisziplinären Projekten eingesetzt und steht für methodische Beratung, gemeinsame Projektentwicklung und Kooperationen mit akademischen und außeruniversitären Partnern zur Verfügung.
Derzeit bestehen keine öffentlich zugänglichen, standardisierten Nutzungsbedingungen für diese Forschungsinfrastruktur.
Die Nutzung erfolgt im Rahmen wissenschaftlicher Kooperationen oder nach individueller Vereinbarung. Voraussetzungen, organisatorische Rahmenbedingungen sowie gegebenenfalls anfallende Kosten werden projektbezogen abgestimmt.
Interessierte Personen oder Institutionen werden gebeten, zur Klärung der Nutzungsmodalitäten direkt Kontakt aufzunehmen:
Prof. Verena Ruprecht
Institut für Zoologie, Universität Innsbruck
