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Sonstige Forschungsinfrastruktur Cluster „Biodiversität & LTER“ Cluster „DiSSCo AT“

1. Zoologische Abteilung/Wirbeltiere/Modell- und Dioramenbau

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Naturhistorisches Museum Wien - NHM

Wien | Website

Open for Collaboration

Kurzbeschreibung

Tiere, bei denen die Zoologische Präparation an ihre Grenzen stößt, landen im Modellbau. Solche, die keine feste Haut haben, die so klein sind, dass man sie vergrößern muss, oder solche, die sich einfach nicht konservieren lassen.

Viele Tiere, wie Amphibien, die in den Sammlungen in Alkohol gelagert werden, kann man sehr gut abgießen. Das bedeutet, die Tiere werden aus dem Alkohol entnommen, in Position gebracht und mit Silikon übergossen. Nach dem Aushärten des Silikons wird das Original herausgelöst und der entstandene Hohlraum mit einem flüssigen Harz/Plastik ausgegossen. Dabei entsteht ein mit dem Original völlig identes Replikat. Dieses wird nachgearbeitet und koloriert.

Manche Tiere, wie zum Beispiel Schnecken oder Quallen, verschrumpeln oder sind so weich, dass ein Abguss nicht mehr möglich ist, diese Tiere werden komplett neu modelliert. Ebenso ist dies bei Vergrößerungen der Fall. Dabei werden die Objekte mit Hilfe eines Binokulars detailgetreu abgezeichnet und dann im gewünschten Maßstab modelliert.

Eine Technik, die frischen Wind in die Modellbau-Tätigkeit bringt, ist der 3D-Druck. Immer noch ist das Handwerk, das Modellieren ein wichtiger Teil der Arbeit, aber dadurch hat man die Chance, etwas Winziges, für unsere Hände nicht Geeignetes, groß zu modellieren, einzuscannen und dann winzig wieder auszudrucken, so fein, wie es auch kein Abguss schaffen würde.

Ein weiteres neues Standbein ist der umweltschonende Modellbau. Früher standen PU-Schaum, Glasfasermatten und Polyester als Arbeitsmaterialien an der Tagesordnung. Heute, mit dem Umweltzeichen im Rücken, kann man sich an andere Materialien wagen. So wurde für ein fast 4 m lange Modell eines Belugawales ein altes Material neu erdacht und erfolgreich eingesetzt. Dabei wurde eine von Ter Meer -einem berühmten Präparator des vorigen Jahrhunderts -entwickelte Modelliermasse modifiziert. Es entstand eine völlig umweltverträgliche Masse aus Mehlkleister, Papierschnitzel und Gips, mit sehr guten Eigenschaften für den Modellbau.

Im Dioramenbau kommen sämtliche Materialien, Präparate und Modelle zum Einsatz, um einen spezifischen Lebensraum auf kleinem Raum so naturnah/lebensecht wie möglich nachzubilden/darzustellen. Auch für andere Abteilungen oder für Sonderausstellungen des NHM Wien fertigt die Modellbauerin der 1. Zoologischen Abteilung Schaustücke an.

Ansprechperson

Mag. Iris Rubin

Research Services

Anfertigung wissenschaftlicher Modelle auf Anfrage, vorbehaltlich verfügbarer zeitlicher Ressourcen.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Modellierung, Abguss, 3D Druck, Handkolorierung , Airbrush, Dioramenbau

Zuordnung zur Forschungsinfrastruktur

1. Zoologische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien

Nutzungsbedingungen

Nutzung auf Anfrage. Anfragen schriftlich per E-Mail an Modellbauerin Mag. Iris Rubin und Abteilungsleitung der 1. Zoologischen Abteilung, Dr. Silke Schweiger.

Kontakt

Modell- und Dioramenbau
Mag. Iris Rubin
1. Zoologische Abteilung/Wirbeltiere
+43 1 52177-315
iris.rubin@nhm.at
https://www.nhm.at/iris_rubin

Standort

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