Kurzbeschreibung
Der AT960‑MR ist ein mobiles Lasertracker‑System zur hochgenauen Erfassung von 3D‑Koordinaten an großen Bauteilen, Baugruppen und Anlagen.
Kenndaten: Winkelgenauigkeit ±15 µm + 6 µm/m (ISO 10360‑10), Entfernungsgenauigkeit ±0,5 µm/m, Längenmessabweichung (MPE) ±64 µm bei 5 m bzw. ±191 µm bei 20 m, Datenausgabe bis 1000 Hz. Das Gerät wiegt 14,2 kg, ist nach IP54 geschützt, akku‑ und WLAN‑fähig (Betriebstemperatur 0–40 °C) und verfügt über Nivellierfunktion (OTG), Übersichtskamera und automatische Strahlwiederherstellung (PowerLock). Die Kalibrierung erfolgt nach ISO 17025.
Der Absolute Scanner AS1 ergänzt das System um die berührungslose Digitalisierung von Oberflächen. Der blaue Laserlinienscanner wird vom Tracker in sechs Freiheitsgraden verfolgt. Er erfasst bis zu 1,2 Millionen Punkte pro Sekunde bei maximal 300 Hz Zeilenfrequenz, 150 mm Scanlinienbreite und 165 ± 50 mm Arbeitsabstand; die Scanning‑Genauigkeit beträgt ±60 µm (P_SIZE) bzw. ±50 µm (Längenmessung). Die SHINE‑Technologie ermöglicht das Scannen von mattschwarzen bis hochreflektierenden Oberflächen und Kohlefaser ohne Mattierungsspray. Der Scanner wiegt 0,43 kg, ist nach ISO 10360‑10 zertifiziert und alternativ an einem Messarm einsetzbar.
Typische Anwendungen sind Soll‑Ist‑Vergleiche gegen CAD‑Modelle, die Prüfung von Form‑ und Lagetoleranzen, Reverse Engineering, das Vermessen und Ausrichten von Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen, Verformungs‑ und Positionsmessungen sowie automatisierte, robotergestützte Prüfaufgaben. Die Auswertung erfolgt in gängigen Messsoftware‑Plattformen.
Ansprechperson
Benjamin Kromoser
Research Services
Qualitätskontrolle
Soll-Ist Vergleiche (CAD-Abgleich)
Langzeitversuche zu Verformung
Volumensbestimmung
Lagebestimmung und Referenzierung (z.B.: von Rohteilen zur Roboterbearbeitung)
Inspektion
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Qualitätskontrolle
Soll-Ist Vergleiche (CAD-Abgleich)
Langzeitversuche zu Verformung
Volumensbestimmung
Lagebestimmung und Referenzierung (z.B.: von Rohteilen zur Roboterbearbeitung)
Inspektion
Wissenschaftliche Kollaboration
Technische Universität Wien
