Kurzbeschreibung
Der Cytek Northern Lights ist ein spektraler Durchflusszytometer, das an der Medizinischen Universität Innsbruck für hochdimensionale Einzelzellanalysen in Immunologie, Onkologie und Infektionsbiologie eingesetzt werden soll. Das System nutzt Full‑Spectrum‑Detektion und spektrale Entmischung, wodurch mit nur drei Lasern bis zu 24 Fluoreszenzparameter simultan erfasst werden können. Im Vergleich zu konventionellen Filter‑/PMT‑Geräten erlaubt dies komplexe Mehrfarben‑Panels, ohne wiederholte Hardware‑Umkonfiguration, und reduziert den Bedarf an mehreren spezialisieren Zytometern.
Die hohe Empfindlichkeit der Optik ermöglicht die präzise Analyse seltener Zellpopulationen, etwa erschöpfter T‑Zell‑Subsets, Tumor‑infiltrierender Lymphozyten oder Stammzell‑Kompartimente. Durch flache Laser‑Beam‑Profile und optimierte Streulichtauflösung können Lymphozyten, Monozyten und Granulozyten fein getrennt und Partikel bis 0,2 µm vom Hintergrund unterschieden werden.
Ansprechperson
Victoria Klepsch
Research Services
kein Service
Bei Interesse zu Kooperation bitte victoria.klepsch@i-med.ac.at kontaktieren
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Der Cytek Northern Lights ist ein spektrales Durchflusszytometer für hochdimensionale Einzelzellanalysen mit bis zu 24 Fluoreszenzparametern pro Zelle.
Anwendungsbeispiele:
- Charakterisierung von T‑Zell‑Signalling bzw. Erschöpfung
- Immunzell‑Subsets in Tumoren
- Immunantworten bei Infektionen und Autoimmunerkrankungen.
Die betreuende Arbeitsgruppe verfügt über langjährige Erfahrung in multiparametrischer Durchflusszytometrie, Panel‑Design und Datenanalyse (u.a. t‑SNE/UMAP‑basierte Clustering‑Verfahren) in Maus‑ und Humanmodellen der Tumor‑ und Infektionsimmunologie.
