Kurzbeschreibung
Die Multisensormagnetometersystem erzeugt durch Messungen am Boden detaillierte Bilder der im Untergrund verborgenen archäologischen Strukturen. Mit speziellen Magnetometern werden in 30 bis 50 cm Höhe über der Bodenoberfläche kleinräumige und ausgesprochen schwache Veränderungen im Erdmagnetfeld gemessen. Diese Anomalien werden durch unterschiedliche magnetische Eigenschaften von zum Beispiel Mauern, Steinen, Hohlräumen im Vergleich zu dem sie umgebenden Erdmaterial verursacht. Zahlreiche archäologische Strukturen wie Ziegelmauern zeigen sich durch erhöhte Magnetisierung, erworben beim Brennen von Ton und Lehm, der sogenannten thermoremanenten Magnetisierung, in Magnetfeldmessungen besonders deutlich.
Ansprechperson
Christian Hanus
Research Services
zerstörungsfreie archäologische Prospektion, Untergrunduntersuchungen
Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
Das Multisensormagnetometer lässt sich an die aus im Rahmen des Projekts heritageROSS entwickelten Multisensor-Roboterplattform koppeln und dessen Daten mit den anderen Sensorsystemen aufnehmen und synchronisieren.
