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Sonstige Forschungsinfrastruktur ESFRI-Forschungs­infrastrukturen „MEDem“

Monitoring Electoral Democracy (MEDem)

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Universität Wien

Wien | Website

Open for Collaboration

Kurzbeschreibung

MEDem (Monitoring Electoral Democracy) ist eine sich im Aufbau befindende interdisziplinäre Forschungsinfrastruktur, die internationale Datensätze aus dem Bereich Demokratieforschung zusammenführt, um Forscher*innen und der interessierten Öffentlichkeit ein tieferes Verständnis der demokratischen Prozesse und ihrer Entwicklungen zu ermöglichen. MEDem ist dezentral organisiert mit Partnerinstitutionen an der Universität Wien, der Universität Lausanne, dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS), der LUISS Universität (Rom), der Universität Göteborg, der Schlesischen Universität Katowice und der Freien Universität Amsterdam. Der MEDem Hauptsitz ist an der Universität Wien angesiedelt. MEDem hat folgende Ziele:

- Inventarisierung internationaler Datenerhebungen, Analysetools, Konzepte, Operationalisierungen, und damit verbundenen Forschungsarbeiten.
- Etablierung einer benutzerfreundlichen Suchmaschine zur besseren Auffindbarkeit von Daten, Konzepten und Operationalisierungen internationaler Demokratieforschung.
- Berücksichtigung verschiedener Datentypen, darunter Umfragedaten, Inhaltsanalysen (z. B. Medienberichterstattung, politische Kommunikation) und institutionelle Daten (z. B. Wahlergebnisse, Parteienstrukturen).
- Etablierung flexibler und dynamischer Tools, die es ermöglichen, unterschiedliche Datensätze und Datentypen automatisiert zu harmonisieren und zu verknüpfen. Diese Tools sollen Daten, die ursprünglich in verschiedenen Formaten, Sprachen oder von unterschiedlichen Forschungsteams gesammelt wurden, so anpassen, dass sie einheitlich und kompatibel werden.
- Entwicklung von Qualitätsstandards für zukünftige Datenerhebungen.

Ansprechperson

Emmanuel Meillan

Research Services

Bereitstellung einer Plattform zur besseren Auffindbarkeit, Kontextualisierung, Harmonisierung und Verknüpfung internationaler Datenerhebungen im Bereich Demokratieforschung.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

MEDem (Monitoring Electoral Democracy) setzt auf eine Kombination modernster Methoden der Datenerhebung, -harmonisierung und -analyse, um komplexe demokratische Prozesse zu verstehen. Die Forschungsinfrastruktur nutzt Umfragedaten, Inhaltsanalysen politischer Kommunikation und institutionelle Daten wie Wahlergebnisse und Parteienstrukturen. Ein zentraler methodischer Ansatz ist die Entwicklung automatisierter Tools, die es ermöglichen, heterogene Datensätze aus unterschiedlichen Ländern und Forschungstraditionen harmonisiert zu integrieren. Dies geschieht durch die Anwendung von Qualitätsstandards und fortschrittlichen Algorithmen zur Anpassung von Formaten und Konzepten, was eine vergleichende Analyse auf Mikro-, Meso- und Makroebene ermöglicht.
Diese methodische Vielfalt und die langjährige Erfahrung der beteiligten Institutionen machen MEDem zu einem idealen Partner für Kooperationen in der internationalen Demokratieforschung und der Weiterentwicklung innovativer Analysewerkzeuge.

Nutzungsbedingungen

Keine festgelegten Nutzungsbedingungen. Bei Interesse an einer Kooperation setzen Sie sich bitte mit der Ansprechperson in Verbindung.

Kooperationspartner

Freie Universität Amsterdam
Universität Göteborg
Universität Lausanne
Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS)
LUISS Universität Rom
Schlesische Universität Katowice

Referenzpublikationen

Boomgaarden, H., Katsanidou, A., Kritzinger, S., Lutz, G., Willmann, J., & Eberl, J.-M. (2025). Open science in democracy research: the research infrastructure “Monitoring Electoral Democracy”(MEDem). European Political Science, 24(4), 782-794. https://doi.org/10.1057/s41304-025-00534-8

Kontakt

Emmanuel Meillan
info@medem.eu
https://www.medem.eu

Standort

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