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Core Facility (CF)

ÖAI - Österreichisches Archäologisches Institut

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Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Wien | Website

Open for Collaboration

Kurzbeschreibung

Die Dynamik der Entwicklung in der Archäologie aufgreifend und maßgeblich mitbestimmend, wurde am ÖAI der ÖAW über die Jahre ein Kompetenzzentrum für die naturwissenschaftliche Archäologie geschaffen. Mit dem Aufbau des neuen Standorts Postsparkasse konnten 2023/2024 auch die räumlichen Voraussetzungen dafür verwirklicht werden. Eine besondere Stärke und auch internationales Alleinstellungsmerkmal sind die Mitarbeiter:innen mit ihren ausgewiesenen Expertisen in Spezialbereichen. Dazu zählen die Lithik- und Marmorforschung, die Keramik-/Ton-/Mörtel- und Farbenarchäometrie, die Archäogeochemie genauso wie die Archäoichthyologie, die Archäothanatologie und Histotaphonomie, die Archäobotanik oder die Expertise auf dem Gebiet der »food archaeology«.
Die strukturelle Basis für die naturwissenschaftlichen Forschungen bilden Speziallabore, deren Ausstattung modernste Analyseverfahren erlaubt, andere sind durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern verfügbar.

Research Services

Gaschromatograph und Massenspektrometer (GC-MS)
Hitachi TM4000Plus II Tabletop Rasterelektronenmikroskop mit Bruker EDS system Quantax 75 zur Elementanalyse
Thermo Scientific Neoma™ Multicollector ICP-MS mit Autosampler und Desolvator (Cetac Aridus III)
Thermo Scientific Orbitrap Exploris GC Massenspektrometer mit Autosampler
Umfangreich ausgestattetes Labor für Probenaufschlüsse, Stoffextraktion und -aufbereitung - Wet lab

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Licht- und Elektronenmikroskopie, Statistik, GC-MS (im Aufbau)
Archäobotanik: Makrofossilanalyse, Xylologie und Anthrakologie, Bryologie, Histologie
Archäozoologie: Osteologie inklusive Archäoichthyologie, Archäomalakologie, Domestikations- und Evolutionsforschung, Geometric Morphometrics (GMM)
Biologische Anthropologie und Funeralarchäologie: Osteologie, Paläopathologie, Archäothanatologie, Histotaphonomie
Petrographie, Mineralogie, Geochemie, Elektronenmikroskopie, Spektroskopie, Röntgenradiographie, Statistik, GC-MS (im Aufbau)
Mineralogisch-petrographische Charakterisierung, Spurenelement- und Isotopenanalysen (z. B. Pb, Sr) und Abgleich mit Referenzdatenbanken.
Mineralogisch-petrologische und geochemische Charakterisierung von Rohmaterialien für die Steingeräteproduktion (vorwiegend Silex).
Provenienzanalysen lithischer Rohmaterialien für geschlagene Steingeräte basierend auf dem Multi Layered Chert Sourcing Approach (MLA), der die nachstehend angeführten Analysemethoden kombiniert.
Aufbau und Betreuung einer Datenbank und Lithothek der bedeutendsten lithischen Rohmateriallagerstätten im Forschungsgebiet.
Lithisches Ressourcenmanagement und prähistorisches ökonomisches Verhalten.
Rekonstruktion von Neolithisierungsprozessen im Licht ökonomischer Verhaltensmuster.
Entwicklung von Protokollen zur Herkunftsbestimmung von zusätzlichen kulturhistorisch bedeutenden Gesteinen wie Lapislazuli, Jadeit und Nephrit, Karneol und Achat.

Equipment

  • Hitachi TM4000Plus II Rasterelektronenmikroskop (REM) Tischgerät mit Bruker EDS system Quantax 75
  • Gaschromatograph-Massenspektrometer (ÖAW-ÖAI)
  • Wet Lab (Nasslabor) ÖAI
  • Thermo Fisher Scientific Orbitrap Exploris Gaschromatograph und Massenspektrometer (GC & MS)
  • MC-ICP-MS

Nutzungsbedingungen

Im Allgemeinen werden die Untersuchungen durch Mitarbeiter:innen des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) durchgeführt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Angehörige anderer Institutionen mit einschlägiger Ausbildung im Rahmen wissenschaftlicher Kooperationen die Geräte für die Durchführung von Forschungsprojekten auch selbständig nach Einweisung und erfolgreicher Absolvierung eines Kurses benutzen.

Kontakt

+ 43 (0)1 51581-4000
oeai@oeaw.ac.at
https://www.oeaw.ac.at/oeai

Standort

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